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6 wertvolle Tipps für eine verletzungsfreie Radsaison.

Stuttgart, Germany | Lesezeit 7 min.

Die ersten schönen Tage des Frühlings liegen hinter uns und auch wir haben unsere Räder aus dem Keller geholt. Damit wir die Fahrradsaison unverletzt überstehen haben wir 6 praktische Tips zusammengestellt, wie du sicher durch die Saison kommst. Los gehts!

1. Sorge für eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr

Sowohl bei Tag als auch bei schlechten Lichtverhältnissen in der Nacht solltest du deine Sichtbarkeit erhöhen. Besonders im belebten Straßenverkehr zur Rush-Hour unterstützen floureszierende Farben und refklektive Elemente deinen Schutzengel bei der Arbeit. Auch Polizei, Versicherer und Berufsgenossenschaften mahnen zur Vernunft und empfehlen neben einer ausreichenden Beleuchtung auch entsprechende Bekleidung. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen ob man das gewohnte Knight-Rider Outfit gegen sichtbarere Bekleidung austauscht. Viele Hersteller finden jedoch auch stilistisch wertvolle Kompromisse und verarbeiten entsprechende Elemente dezent und unauffällig.

AVIP Kollektion von POC in Signalfarben für erhöhte Sichtbarkeit
AVIP Kollektion von POC in Signalfarben für erhöhte Sichtbarkeit

2. Helm tragen!

Keine Bahnbrechende Neuigkeit aber simpel und effektiv: Helme retten Leben! Laut einer US-Studie senkt das Tragen eines Helms das Risiko von tödlichen Kopfverletzungen um 59%. Auch das Verkehrsministerium um Andreas Scheuer hat das erkannt und in Kooperation mit Germanys Next Topmodel eine umstrittene Werbe-Kampagne für Fahrradhelme gestartet (Looks like shit. But saves your life). Wir finden, dass Helme gut aussehen! Daher hat unser Gründer Robin mit einem Livall Helm den Gegenbeweis angetreten:

Kampagne des Verkehrsministeriums
Kampagne des Verkehrsministeriums vs. OZII Kampagne

3. Kleidung gegen Schürfwunden

Eine der häufigsten Verletzungen bei Fahrradunfällen sind Schürfwunden. Besonders an den Händen, der Hüfte, dem Ellenbogen und den Knien. Hosen aus Jeans-Stoff schützen dabei häufig schon recht gut vor Abschürfungen. Eine konventionelle Fahrradhose hat dem Straßenbelag bei einem Sturz dagegen wenig entgegenzusetzen. Einige Hersteller wie Scott, POC und Santini haben jedoch verstärkte Fahrradbekleidung entwickelt, die Hautabschürfungen bei Stürzen minimieren bzw. verhindert. Mehr Informationen zu diesen Produkten gibt es hier.

Material gegen Schürfwunden
Keramik Beschichtung einer Fahrradhose gegen Schürfwunden

4. Aufwärmen vor dem Training ist pflicht

Egal welche Sportart (ja auch Radfahren!): ein kurzes Aufwärmprogramm beugt Verletzungen vor und erhöht die Beweglichkeit. Wenn Ihr Sonntag morgens kurz zum Bäcker fahrt um frische Brötchen zu holen ist ein Aufwärmprogramm natürlich nicht notwendig. Aber bei längeren Fahrten oder bevor Ihr mit dem MTB ins Gelände prescht ist es ratsam die Oberschenkel, Knie, etc. auf die anstehende Beanspruchung vorzubereiten. Wir haben für euch mal ein bisschen das Internet durchforstet und dieses Video gefunden, das ein paar gut Übungen zeigt! Viel Spaß


Aufwärm- und Dehnübungen für Fahrradfahrer

5. Immer ein Auge auf Auto- und LKW-Fahrer

Augen auf im Straßenverkehr! Hier sind wir wieder beim Thema Prävention. Am besten vermeidet ihr Verletzungen, wenn ihr vorausschauend fahrt, gefährliche Situationen richtig einschätzt und die anderen Verkehrsteilnehmer immer im Auge behaltet. Im Vergleich zu Autofahrern haben insbesondere Straßenradfahrer keine Knautschzone und auch keine Sicherheitskombi wie Motorradfahrer. Gerade auf Landstraßen und in der Stadt achte ich daher immer auf Autofahrer, die träumend aus der Straße fahren, plötzlich Türen öffnen oder beim Abbiegen einfach auf den Radweg fahren. Wem es gefällt bastelt sich einen Rückspiegel ans Fahrrad. Ich persönlich habe mich an die Brille von TriEye mit Rückspiegel gewöhnt (siehe hier).

TriEye Brille mit integriertem Rückspiegel
Fahrradbrille mit integriertem Rückspiegel von TriEye

6. Technologie nutzen um Unfälle zu vermeiden

Der technologische Fortschritt macht auch vor uns Radfahrern nicht halt. Rücklichter mit Bremslicht, Helme mit Blinkern, Abstandssensoren, die heranfahrende Autos am Lenker anzeigen etc. Wer auf diese und weitere Technologien zurückgreift kann bei der Unfallprävention einen großen Schritt nach vorne machen. Wir sind immer auf der Suche nach technischen Lösungen, die uns im Alltag auf dem Fahrrad schützen. Einige dieser Technologien haben wir hier zusammengetragen.

Abstandssensor von Garmin für Fahrradfahrer
Abstandssensor für Fahrradfahrer von Garmin